Orvieto und sein Gebiet
Kunt und Historiche
Das Gebiet Orvietos liegt in der Mitte einer weiteren Gegend, wo die Strassen zwischen Florenz und Rom sich kreuzen. Viele bezaubernden Orte befinden sich in diesem Bezirk. Allerona war ein feudales Schloss; heute kann man noch die zwei mittelalterlichen Stadttore („der Sonne“ und „des Monds“ genannt) sehen. Bei den Tongruben in der Nähe der Altstadt befindet sich eine wichtige Ausgrabungsstätte.
Baschi (dessen Ursprung vielleicht etruskisch ist) war eine wichtige Stadt in der römischen Zeit. An der Seite Orvietos während des Mittelalters, beherrschte die ghibellinische Partei die ganze Stadt. Noch ein wichtiges historisches Zentrum ist Parrano, ein malerisches Dorf, das um sein mittelalterliches Schloss entstanden ist. Ganz in der Nähe befinden sich die Höhlen „des Teufels“ (d.h. „del Diavolo“), wo wichtige vorgeschichtliche Funde ausgegraben wurden.
San Venanzo auf dem Berg Peglia ist schon an Perugia sehr nah. Der Ort ist mittelalterlichen Ursprungs, obwohl die späteren Grafen Faina die Stadt mit ihrer Villa (das heutige Rathaus) geprägt haben. In den Ortsteilen San Vito in Monte, Civitella, Collelungo, Rotecastello und Poggio Aquilone sind noch Überreste von alten Festungen.
Das Gebiet Orvietos war früher viel weiter, besonders während des Mittelalters, als der Stadtstaat Urbsvetus das ganze Gebiet von Tiber bis zum Tyrrhenisches Meer beherrschte.
Das lokale Panorama bietet ein einzigartiges Beispiel einer vollkommenen Mischung verschiedener Landschaften an: von der typischen Vulkanslandschaft bis zu den Hügeln und dem Tal, und weiter bis zu den Apenninen.


