Das Gebiet von Terni und Amelia
Kunt und Historiche
In der Mitte dieses weiten Gebiets befindet sich Terni, eine wichtige Umbrische Stadt, die – trotz der unzähligen Bombenangriffe im Lauf des zweiten Weltkriegs – noch alte und neue Kunstschätze und Zeugnisse anbietet, von der römischen Zeit bis zum 19. Jh. Die Stadt ist uralten Ursprungs, und liegt am Zusammenfluss der Serra und Nera; sie liegt ganz in der Mitte eines weiten Tals, reich an Wasser, umgeben von den typischen Umbrischen Hügeln.
Die wichtigste Sehenswürdigkeit der Gegend ist zweifellos der Marmore Wasserfall, ein imposantes hydraulisches Werk der Römer, der –wegen seines unvergleichbaren Aussehen – viele Künstler und Maler inspiriert hat. Unter den Städten der Provinz erwähnen wir hier Narni, sehr interessant wegen der zahlreichen Kunstschätze aus dem Altertum; Stroncone, eine kleine gut bewahrte Ortschaft oberhalb des Tals. Interessante Orte sind auch Calvi und Otricoli; in diesem Ort sind noch viele römische Überreste. Zum Schluss erwähnen wir auch das Gebiet der Gewässer, mit Sangemini und Acquasparta. In der Nähe von Sangemini, an der alten Flaminia Strasse entlang, liegt die Ausgrabungsstätte von Carsulae, römischer Ursprungs, die wichtigste unserer Region.
Amelia ist zweifellos das Symbol des ganzen Gebiets. Die Stadt enthält viele Kunstschätze, die bei dem alten Kloster San Magno (den ehemaligen benediktinischen Klausurnonnen gehörend) ausgestellt sind. In der kleinen Kirche wird die wertvolle, sorgfältig restaurierte Orgel von San Magno bewahrt, aus dem Jahr 1680, die einzige Orgel der Welt mit doppelter Tastatur. Die Stadt Amelia hat sieben historische Orgeln, einige davon noch funktionsfähig. Genau wegen dieses außerordentlichen Reichtums hat die „Umbrische Akademie der Orgelkunst“ in Amelia ihren Hauptsitz.


